In der Nacht des 20. Jänner 1951 ereignete sich im Sidantal am Hochschwendberg in der Gemeinde Hippach eine Lawinenkatastrophe. Bei 4 Lawinenabgängen starben 10 Menschen, 11 weitere überlebten das Unglück. Zahlreiche Asten und Höfe wurden schwer beschädigt oder komplett zerstört, zudem fanden ca. 70 Stück Nutzvieh den Tod.
In diesem Jahr jährt sich das Unglück zum 75. Mal, aus diesem Anlass errichtete die Gemeinde einen würdigen Gedenkstein, der für jeden zugänglich ist um an die Opfer Gedenken zu können.
Bei einem emotionalen Festakt wurde am 05. Juni 2026 der Gedenkstein eingeweiht. In seiner Ansprache erzählte der Bürgermeister Alexander Tipotsch, dass es ihm ein persönliches Anliegen war diesen Ort zu schaffen. Zudem verlas er einen originalen Artikel aus der Tiroler Tageszeitung vom 24. Jänner 1951.
Besonders erfreulich war, dass die noch einzige Überlebende Katharina Eder (ehemalig Schmiedhofer) der Einladung folgte und am dem Festakt teilnahm. Die damals ca. 7-jährige wurde im Schlaf von der Lawine überrascht, sie befand sich in einem Hochbett, was ihr offenbar das Leben rettete.
Im Anschluss segnete Pfarrer Dr. Piotr Patyk den Gedenkstein, der nun ein Stück Geschichte in der Gemeinde ist.






