Faschingsumzug in Hart/Zillertal

Am 11. Februar 2024 war es endlich soweit: Bei etwas kühlerem Wetter startete um 13:00 Uhr der große Faschingsumzug. Der Festzug startete bei der Raika, zog über die Harter Landesstraße bis zur Feuerwehr.

Es nahmen über zahlreiche faschingsfanatische TeilnehmerInnen aller Altersklassen teil, die nach tagelangem und unermüdlichem Üben – Aufbauen – Tüfteln – Probieren – Umbauen – Testen – Verkleiden – Dekorieren und Einstudieren mit über vielen unterschiedliche Themen die das Dorfzentrum von Uderns auf lustige Art und Weise auf den Kopf stellten.

Bei Feuerwehrhaus fanden auch die Aufführungen unter reger Teilnahme der Bevölkerung statt.

Den Auftakt machte feierliche Einweihung der „36. Sanierung der Schöffstallbrücken-Sanierung“. Gleich dahinter war das „1. Harter Gauderfest“ mit der Gambrinus-Rede vom „Luis aus Südtirol“. Beendet wurde das Gauderfest mit einem Schnapserl für den Bürgermeister und seinen Stellvertreter der Gemeinde Hart/Zillertal.

Für musikalische Unterhaltung sorgte die „Mei liebste Hochta-Weis“ mit dem Legendären Panzl Frosch, der die Jubiläumssendung live aus Hart sendete.

Beim „Hochta-Stammtisch“ ging es ordentlich zur Sache, wo der beste Zimmerer von weit und breit die Arbeit wohl nur nach Augenmaße macht. Viel lieber zog es ihn mit einem Schnapserl zum Stammtisch. Selbst beim Gitarre spielen verzweifelte er und beschädigte diese schlussendlich.

Der „Berlina Zoo“ sorgte reichlich für Unterhaltung. Ein entlaufener Löwe stellte sich als anderes Tier dar, welches schlussendlich von Jägern erschossen wurde.

Auch bei der „Piefke-Saga“ wurden den ZuschauerInnen einiges geboten. Auftakt war die Pistenbeschneiung, die deutschen Urlauber kamen nach über 36 Stunden endlich am Ziel an. Sofort zog es sie auf die gesperrte Piste und wie es kommen musste verunfallten alle 3. Doch die Pistenrettung war schnell vor Ort und leiste professionalle Hilfe in Form von einem Schnapserl. Mit Hilfe von einem Kran anstatt dem Hubschrauber wurden diese in die Klinik gebracht und dort soweit „repariert“, damit diese am gleichen Abend wieder fit für den Apres-Ski waren.

Dann folgte der höchste und längste Faschingswagen und zwar ein 5 Meter hohes Piratenschiff. Die Piraten überfielen die „Taka-Tuka-Insel“ und konnten den Goldschatz für sich gewinnen. Mehrere Personen wurden gefangen und auf das Piratenschiff gebracht.

Die Feuerwehr Mädls zeigten beim Leistungsbewerb mit der nagelneuen Fox 5 ihr bestens. Am Ende konnten diese trotz mehrerer Fehler als einzige Teilnehmergruppe den Sieg holen.

Bei der Kausa „Eggertal“ kam einiges auf den Bürgermeister zu. Trotz vieler Schäden fuhr ein Auto die Straße entlang und verunfallte. Die Gemeindearbeiter sperrten darauf die Straße wegen Unwetterschäden, wodurch es zu einem Protest der Holzfahrer kam. Nach einer notbedürftigen Reparatur der Gemeindearbeiter wurde die Straße wieder geöffnet, aber mehrere Menschen nahmen an einer Protestaktion teil.

Den Abschluss bildete das Finale der Olympia-Meisterschaft vom ESC Kleinboden. Nach der Ansprache eröffnete kein geringer wie Hansi Hinterseer musikalisch die Olympiade. Nach der Entzündung vom Olympai-Feuer konnten die Spiele endlich beginnen. Die Teilnehmer vom ESC aus dem Jahre 1936 traten gegen die Gruppe aus Jamaika im Eisstockschießen an. Nach einem spannenden Match konnte am Ende der ESC Kleinboden gewinnen und den Olympia-Pokal sichern.

Text: Zillertalfoto.at