Modernste Technik: Neue Atemschutzwerkstatt in der Feuerwehr Zell am Ziller

Die Freiwillige Feuerwehr Zell am Ziller wird im Jahr durchschnittlich 140-mal zu Einsätzen aller Art alarmiert. Bei vielen Einsätzen, insbesondere bei allen Brandeinsätzen, ist eine erweiterte Schutzausrüstung für die Feuerwehrmänner erforderlich: Der Atemschutz. Jede Ausrüstung erfordert eine gewisse Wartung und Pflege – daher hat die Feuerwehr Zell am Ziller zwei Atemschutzwarte und seit neuestem auch eine neue Atemschutzwerkstatt.

Nach der Planungsphase im Dezember wurde beschlossen, die seit 1991 bestehende Atemschutzwerkstatt auf den neuesten Stand der Dinge zu bringen. Im Jänner startete der Umbau und dauerte bis ca. 3 Wochen. Die Umbauarbeiten wurden zum Großteil durch die eigenen Feuerwehrmänner nach Feierabend durchführt.
Mit dem Umbau hat auch eine neue Reinigungsmaschine Einzug gehalten: Der „Top Clean M“ von der Firma MEIKO war für die Feuerwehr Zell am Ziller kein Zufallsfund zur Verbesserung der Arbeitsabläufe. Die neue Reinigungsmaschine ist die optimale Lösung, die es den Atemschutzwarten erlaubt, die Atemschutzmasken und -geräte der Feuerwehrkameraden professionell und vor allen Dingen in kurzer Zeit zu reinigen. Ein weiterer großer Vorteil der neuen Maschine ist, dass die Masken direkt in der Maschine gereinigt und desinfiziert werden.

„Früher dauerte die Reinigung für vier Masken bis zu einer Stunde inklusive Trockenprozess – mit der neuen Reinigungsmaschine dauert dies nur sechs Minuten.“, so die Atemschutzwarte.
Neben der neuen Reinigungsmaschine fand auch ein modernes Prüfgerät Einzug in die neue Atemschutzwerkstatt. Das neue Prüfgerät ermöglicht es, die Atemschutzgeräte und -masken mittels einer eigenen Software genauestens zu prüfen. Weiters wurden alle Masken mit einem Barcode versehen, um eine Kontrolle und Dokumentation zu jeder Einzelnen zu haben.

Der Umbau wurde zum Großteil aus der eigenen Kameradschaftskasse finanziert. Ein herzliches Dankeschön gilt somit allen Besuchern unserer Veranstaltungen, allen Sponsoren, Gönnern sowie unseren Gemeinden – ohne diese Unterstützung wären solche Investitionen für den Feuerwehrdienst nicht möglich. Ein weiteres Dankeschön gilt allen Feuerwehrmitglieder, die bei diesem Umbau mitgewirkt haben!

Text: FF Zell am Ziller