Katastrophenfall ausgerufen: Waldbrand in Kiefersfelden

Am späten Vormittag des 09. August 2018 wurde der integrierten Leitstelle eine Rauchentwicklung im Bereich der Ramsauer Alm gemeldet. Es konnte dann durch eine Streife der PI Kiefersfelden ein offenes Feuer und starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Der Brandherd liegt an einem zu Fuß unzugänglichen steilen bewaldeten Berghang unterhalb eines Gipfels. Daraufhin wurde die Hubschrauberstaffel der Polizei alarmiert. Gleichzeitig wurden die umliegenden Feuerwehren ebenfalls verständigt. Im Moment ist der Brand noch nicht unter Kontrolle. Über die Dauer der Löscharbeiten kann im Moment nichts gesagt werden. Im Moment wird auch die Ramsauer Alm von der Polizei und der Bergwacht vorsorglich evakuiert. Der Brand erstreckt sich in einem Gebiet von mindestens 30 auf 70 Meter. Im Einsatz sind 4 Hubschrauber der Polizei. 135 Feuerwehrleute, sowie 30 Bergwachtler, sowie mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei.
Text: Polizei

Freitag, 10. August 2018:
Auch am ganzen Freitag ab 07:30 Uhr standen zahlreiche Einsatzkräfte im Einsatz. Fünf Hubschrauber waren ebenfalls wieder im Löscheinsatz, mussten aber gegen 10:30 Uhr wegen starken Regen den Einsatz unterbrechen. Gegen 16:30 Uhr besserte sich das Wetter wieder und 2 Hubschrauber von Heli Austria flogen wieder Löschwasser auf den Berg hinauf. Zudem bekämpften Einsatzkräfte von Feuerwehr und Bergwacht einzelne Glutnester des torfhaltigen Bodens derzeit von der Seite der Ramsauer Alm aus. Sie werden über einen rund 7.000 Liter fassenden Tank mit Löschwasser versorgt. Der Tank wird im Pendelbetrieb mit neuem Löschwasser befüllt. Der Waldbrand am Schwarzenberg in Kiefersfelden konnte am Freitag nicht mehr gelöscht werden. Der Überflug durch einen Hubschrauber der Bayerischen Polizei mit einer Wärmebildkamera ergab, dass sich in dem Brandort in der schon berichteten Größe von etwa zehn Hektar weiterhin zahlreiche Glutnester befinden. Der Katastrophenfall wird nicht aufgehoben. Die Löscharbeiten werden Samstagfrüh mit mindestens vier Hubschraubern fortgesetzt.
Text: Zillertalfoto.at

Text: Polizei / Zillertalfoto.at